Wirtschaftsnobelpreisträger Angus Deaton: Einwanderung statt Entwicklungshilfe!

Freie Migration ist das beste Rezept gegen die fürchterliche Armut in großen Teilen der Welt – so lautet das Credo von Angus Deaton, dem diesjährigen Wirtschaftsnobelpreisträger. “Der Freihandel hilft den Armen, aber die Migration hilft ihnen noch viel mehr. Migranten aus armen Ländern, denen es gelingt, in die reichen Länder zu gelangen, geht es besser als es ihnen im Herkunftsland ging. Mit dem Geld, das sie ihren Familien schicken, geht es auch den Familien dort besser. Die Auswirkungen dieser finanziellen Unterstützung unterscheiden sich sehr von denen der Entwicklungshilfe und tragen auch zur Verbesserung der politischen Situation im Herkunftsland bei, indem sie die Position der Bürger gegenüber der Regierung stärken.”

Diejenigen also, die schon seit langem bemängeln, dass Entwicklungshilfe nichts gegen die Armut ausrichte, sollten sich nicht nur gegen Entwicklungshilfe, sondern vor allem auch für mehr Einwanderung einsetzen.

Zitat aus: http://marketmonetarist.com/2015/10/12/how-to-help-developing-countries-less-aid-more-open-borders/

Ein Artikel zum Thema in der Washington Post:

http://www.washingtonpost.com/news/wonkblog/wp/2015/10/13/why-trying-to-help-poor-countries-might-actually-hurt-them/

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One Response to Wirtschaftsnobelpreisträger Angus Deaton: Einwanderung statt Entwicklungshilfe!

  1. Frank Berger says:

    Fast die Hälfte der Bevölkerung von Moldawien arbeitet mittlerweile in ganz Europa (und Israel) verteilt und verhindert mit ihren Überweisungen den Totalzusammenbruch der Wirtschaft und des Systems in Moldawien. Die Armut hat dies nicht überhaupt nicht bekämpft, denn die Hauptprofiteure auch dieser Überweisungen sind am Ende die korrupten und mafiösen Eliten des Landes.
    Entwicklung geschieht v.a. durch freie Marktwirtschaft, Rechtssicherheit, radikale Bekämpfung von Korruption und handlungsfähige staatliche Strukturen dies alles durchzusetzen. Dieser Post steht m.E. auch in Widerspruch zu vielem anderen was Sie hier geschrieben/gepostet haben; da mag Angus Deaton sein wer er will.
    Die derzeitige Zuwanderung nach Deutschland ist in Art und Dimension zudem eine, die sich vollkommen von dem unterschneidet was es bisher gab. Das wird erstaunlicherweise von vielen nicht gesehen, obwohl es doch so offenkundig ist. Bleibt die Situation wie sie ist, ist wahrscheinlich, dass in den nächsten 10 Jahren 20-30 Mio. Menschen nach Deutschland einwandern. Man ändert aber nichts in Afghanistan, Irak etc. wenn man Afghanistan nach Deutschland holt, man ändert Deutschland und Europa…

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